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Juan Formell y Los Van Van En El Malecon de la Habana


Kurzbeschreibung:
Juan Formell y Los Van Van: "En el malecón de La Habana" Mehr als dreißig Jahre im Musikgeschäft und kein bisschen müde. Seit 1969 repräsentieren Los Van Van nun schon weltweit mit musikalischen Mitteln ihre [...]

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Juan Formell y Los Van Van En El Malecon de la Habana


Produktbeschreibung:

Juan Formell y Los Van Van: "En el malecón de La Habana"

Mehr als dreißig Jahre im Musikgeschäft und kein bisschen müde. Seit 1969 repräsentieren Los Van Van nun schon weltweit mit musikalischen Mitteln ihre kubanische Heimat und zeigen dennoch keinerlei Abnutzungserscheinungen. Die Formation, die man aufgrund ihrer Ausdauer gern mit den Rolling Stones in einem Atemzug nennt, hat sich nie auf ihren Lorbeeren ausgeruht. Sie führte die traditionelle Musik der Karibik mit vielerlei Erfindungen in die Moderne und ist auch heute noch unablässig darum bemüht sich weiterzuentwickeln. In den vergangenen drei Dekaden hat sich das Ensemble immer wieder neu definiert und so ganz nebenbei die Klanglandschaft auf der Tabak- und Zuckerinsel ein ums andere Mal verändert. Dass sich die berühmteste Tanzgruppe Kubas die Lust an der Innovation bis in unsere Tage bewahrt hat, wird vom vorliegenden Album ohrenfällig belegt. Los Van Van experimentieren hier weiterhin neugierig mit allen möglichen Sounds und Stilen. Im Eröffungsstück "Tim-Pop con birdland" etwa zitieren sie Joe Zawinuls Fusionjazz-Klassiker "Birdland" im fetzigen Bigband-Arrangement und verknüpfen Synthesizer, die an Weather Report denken lassen, höchst spannend mit einer bewegungsfördernden Latin-Percussion. Bei "Soy todo (ay Dios ampárame!)" integriert man gekonnt westliche Pop-Elemente. "Mi chocolate" fordert mit einer griffigen R&B-Melodie zum Mitsingen auf. "Que cosas tiene la vida" ist im Songo-Style gehalten und heizt den Zuhörern mit einem Power-Groove mächtig ein. Das ausgelassene "Temba, Tumba y Timba" ist der Timba-Spielart zuzurechnen. Und in "Mi Mimi" schließlich verblüffen Los Van Van das Publikum erstmals in ihrer langen Karriere mit einer weiblichen Singstimme. Neuzugang Yenisel "Yenny" Valdés, zuvor auf der Besetzungsliste von NG La Banda zu finden, gibt in diesem Titel mit temperamentvollem Vortrag ihren Einstand.

Die Kubaner sind also immer noch für so manche Überraschung gut. Sie zeigen sich auch auf der CD hier, die live auf dem Platz "La Parigua" im Rahmen einer Open-Air-Veranstaltung aufgenommen wurde, wieder offen für Neuerungen. "En el malecón de La Habana", d.h. "an der Hafenmole von Havanna" spielten Los Van Van im August 2001 vor begeisterten Zuhörern wie eine geölte Maschine neuere Kompositionen und Klassiker in packenden Bühnenfassungen. Ein wahrhaft mitreißendes Repertoire, das zum größten Teil von Bandchef Juan Formell stammt. Er ist ja seit jeher Dreh- und Angelpunkt bei Los Van Van, leitet von Anfang an die Geschicke der Band.

1969 rief er Los Van Van ins Leben und machte sich schon bald daran, die klassische Charanga-Besetzung (Flöte, Violine, Piano, Güiro) um moderne Instrumente wie E-Bass und Schlagzeug zu erweitern. Stilistisch erschuf er in den Siebzigerjahren unter dem Etikett "Songo" eine elektrifizierte, so noch nicht gehörte Verbindung von Son und Zutaten aus Rock und Jazz. In den Achtzigern griffen Los Van Van verstärkt Salsa-Elemente auf, und in den Neunzigern wurde dann auch der Timba-Stil, der traditionelle kubanische Klänge mit zeitgemäßen elektronischen Sounds, Rhythmen vom Drumcomputer und gelegentlichen HipHop-Anleihen verknüpft, erfolgreich erobert.

Trotz zahlreicher Personalwechsel bleiben Los Van Van auch im 21. Jahrhundert "die unumstrittenen Könige kubanischer Tanzorchester und eine der einflussreichsten Kräfte in der afro-kubanischen Musik" ("Los Angeles Times"). Nach rund zwei Dutzend Alben besteht das Erfolgsgeheimnis - wie Juan Formell in einem Interview mit "Radio Progreso" verriet - nicht zuletzt in der permanenten Bereitschaft zur Erneuerung: "Los Van Van haben so viele Jahre überlebt, weil immer dann, wenn wir ein Problem hatten, neue Musiker, neue Arrangements und neue Songs auftauchten."

Die Landsleute danken ihren Nationalhelden das Durchhaltevermögen bis heute mit einer riesigen Popularität. Los Van Van sind ohne Frage die beliebteste und bedeutendste Tanzgruppe in der República de Cuba, in der Heimat haben sie längst den Status einer festen Institution inne. Und auch jenseits der Landesgrenzen ist ihr Stellenwert mittlerweile sehr hoch. Wie keine andere Band haben "The Go-Gos" (wie man im Englischen sagen würde) im Ausland für die Verbreitung kubanischer Tanzrhythmen gesorgt. Sie landeten in ihrer unvergleichlichen Laufbahn globale Hits wie "Sandunguera" und konnten mit mehreren Alben ("Azúcar", "Lo Ultimo en Vivo", "Ay Dios, Ampárame" etc.) auch außerhalb Kubas Erfolge feiern. Im Jahre 2000 wurde ihr CD-Bestseller "Llego … Van Van" sogar mit einem Grammy ausgezeichnet. Eine echte Sensation, wenn man bedenkt, dass zu dem Zeitpunkt der Kalte Krieg zwischen Kuba und den USA gerade wieder einmal besonders heftig ausgefochten wurde.
Mit "En el malecón de La Habana" fügt die Gruppe ihrer glanzvollen Karriere jetzt ein weiteres Highlight hinzu. Vanvanista forever!


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